Archives for the 'Kommunikation' Category
mehr offline
Diesmal ist der Titel wirklich wortwörtlich zu nehmen. Ich bin nicht mehr offline und ich denke auch nicht mehr offline. mein komplettes Leben findet mittlerweile online statt. Ok, nicht in einem Browser, aber ich bin immer und überall vernetzt. Facebook, whatsapp, Musik, Filme, Fotos… Einfach alles ist in irgendeiner Form vernetzt. Das mache ich gerne so, da ich davon profitiere.
Ja, auch ich habe so meine Bedenken, was mit unseren Daten so passiert, aber das hält mich ja auch nicht davon ab PAYBACK Punkte zu sammeln. Natürlich kennen die Firmen mein Surf- und Einkaufsverhalten. Dafür sehe ich dann jetzt auch immer mehr Werbung, in mich wirklich interessiert.
Ich bin hier natürlich etwas befangen, da ich es beruflich nicht anders mache. Auch wir schauen, dass wir den Menschen die Produkte zeigen, die sie wirklich brauchen oder zumindest haben wollen. Das ist nämlich günstiger. Sowohl für uns, als auch für den Kunden. Nein, wie kaufen uns dafür keine Daten bei dritten, wir passen nur gut auf und ziehen daraus Schlüsse.
Aber zurück zum privaten. Ich schreibe diesen Beitrag gerade im Zug und kann mir somit etwas mehr zeit für meine Familie freischaufeln. Meine Frau weiß dank Internet, wann ich ca. Zuhause bin und wir können somit unseren Abend besser planen. Meinen Kontostand kenne ich jetzt auch und bin aber shon Monate nicht mehr bei der Bank gewesen. Stark, oder.
Wenn wir uns dessen einfach bewusster sind, können wir auch unsere Privatsphäre besser schützen. Wir wissen dann nämlich, wem wir welche Daten geben und können einen Großteil selbst beeinflussen.
Denk mal darüber nach.
leicht aus der Ruhe zu bringen
Erst mal ein frohes Neues werte Leserschaft!
Eigentlich wollte ich ja schon längst einen Rückblick bzw. Ausblick zu schreiben, aber man kommt ja zu nix ![]()
Nun aber zum Kernthema dieses Beitrags. Eigentlich ( doofer Weichmacher ) bin ich ja nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Ich bin eher so ein “Ausdiskutiertyp”. Meine Mutter weiß das zu bestätigen…
Aber wenn es über einen gewissen Punkt hinausgeht, dann bekomme auch ich zu viel. So z.b. in der Nacht vom 31.12.2008 auf 01.01.2009. Wir waren kurz nach 0:00 Uhr auf der Strasse, etwas Raketen in den Himmel schicken und mit Böllern die bösen Geister vertreiben. Ja, auch wir hatten bereits etwas Alkohol konsumiert. Aber: Wir waren durchaus noch Herr der Lage und hatten den Respekt vor den Feuerwerkskörper nicht verloren.
Andere auf der Strasse aber sehrwohl. So sah ich in unserer unmittelbaren Umgebung mehrere Raketen, die von Häuserwänden abprallten oder in den Bäumen hängen blieben. Wir ließen ja unsere Rakten von der Strassenmitte aus steigen. Freie Flugbahn und ordentlich Abstand zu anderen.
Eine schwer alkoholisierte Frau aus der Nachbarschaft war aber der Meinung, die Raketen doch lieber gleich an der Hauswand abzufeuern. Unseren Hinweis, doch besser weiter in die Strassenmitte zu gehen ignorierte sie nicht nur, sie warf auch glatt noch angezündete Böller auf uns. Als sie dann noch verzweifelt versuchte eine Rakete aus einer kleinen Bierflasche abzuschießen, die dann bei dem Versuch noch umgikippte, waren wir mehr als irritiert.
Zum Glück war die Rakete eine Fehlzündung und konnte mit ein paar Bundeswehrstiefeltritten zerstört werden. Während wir uns nur aufregten und sogar noch extra um die Strassenecke gingen, muss sich die Frau noch weiter in Rage gebracht haben. Jedenfalls stand sie dann irgendwann vor mir und beschimpfte mich mit Worten, die ich hier nicht wiedergeben will. Recht häufig viel das Wort “Muststuck”. Interpretationen sind frei.
Wie es meine Art ist, habe ich die Frau höflich aber bestimmt gebeten sich zurückzuziehen und uns in Ruhe zu lassen. Ihrem Begleiter haben wir ebenfalls gebeten, die Dame doch zurückzuhalten. Einige Böller später stand sie aber wieder vor mir. Wild gestikulierend mit erhobenen Zeigefingern und wiederholten “Muststuck” Ausrufen. Ich habe ihr wiederholt klar gemacht, dass sie betrunken ist und jetzt besser gehen sollte. Und Abstand sollte sie auch halten. Sie aber meinte, mir Schläge androhen zu müssen.
Immer wieder habe ich versucht, ihr davon abzuraten. Aber plötzlich hatte ich dann doch eine Art Schlag abzuwehren. Hey, und ich war immer noch in Ruhe. Also quasi.
Ein kurzer Griff an den Kragen, die Dame schwunghaft ein paar Meter zurück gedrängt und etwas lauter argumentiert. Meine Frau war ebenso irritiert wie die Ruhestörerin selbst. Ihrem Begleiter haben wir nun ultimativ klar gemacht, sie wegzubringen, ansonsten müssten wir die freundlichen Helfer dazu bemühen. Er schien dann doch den Ernst der Lage zu erkennen und die Frau war nicht mehr gesehen.
Unsere Stimmung für ein frohes Neues! war aber kurzfristig ziemlich gebremst.
Die Frau selbst kenne ich nur vom Sehen und gelegentlichen alkoholischen Ruhestörungen vor unserem Haus. Sie kann sich einfach nicht benehmen. ( was ich hier nicht noch alles fast geschrieben hätte… )
Ich bin wirklich nicht leicht aus der Ruhe zu bringen, aber diese Frau hat es geschafft. Und das auch noch an einem solch freudigen Moment. Aber: Selbst in diesem Moment waren wir kontrolliert. Ich möchte nicht wissen, wie andere, etwas aggressivere junge Männer reagiert hätten.
Trotz dieses unangenehmen Start, war die eigentliche Feier schön und die Störung schnell überwunden.
die dunkle Seite der Macht
8 Jahre lang habe ich jetzt bei einem Lieferanten/Dienstleister gearbeitet. Mit Ausbildung sind es sogar 11 Jahre. Anfang diesen Monats habe ich den Schritt gewagt und bin nun auf der anderen Seite beschäftigt. Viele bei meinem alten Arbeitgeber nennen es ja die dunkle Seite der Macht, aber das kann man so nicht stehen lassen. Mittlerweile sind fast 2 Wochen vergangen und so langsam bekomme ich immer mehr mit.
Es ist total interessant, mal die andere Seite kennen zu lernen. Wie ähnlich oder halt auch unterschiedlich einige Abläufe sind. Welche Themen eine ganz andere Relevanz haben. Ich finde das richtig spannend. Schade nur, dass ich auf beiden Seiten nichts weiter sagen darf. Man verpflichtet sich ja nicht zu unrecht auf Verschwiegenheit.
Aber ich verstehe jetzt einige Entscheidungen meines ehemaligen Kunden recht gut. Verstehe die Gründe für Ärger, Lob und Tadel. Mittlerweile habe ich auch ein paar Infos über andere Lieferanten, die halt früher meine Konkurrenten waren.
Zum Glück habe ich in meiner neuen Aufgabe sehr wahrscheinlich nichts mehr mit meinen ehemaligen Kollegen zu tun. Sonst wüsste ich nicht, mich in verschiedenen Situationen zu verhalten. Man kann noch so objektiv sein wollen, wie man will. Hinterher ist eh alles subjektiv. Wichtig ist mir nur, dass der Kontakt nicht abbricht, denn das alte Team war schon ein Knaller. Ob es sich jetzt auch wieder so darstellen wird, kann ich noch nicht abschätzen. Zumindest die der Kollege in meinem Büro ist super.
Für mich stellt es sich jedenfalls bisher nicht als dunkle Seite der Macht dar, aber die andere Seite ist ja auch nicht nur hell
länger in der Company
Was soll ich sagen? Ich habe gekündigt. Nein, nicht meinen Handyvertrag, meinen Arbeitsvertrag. War das erste Mal für mich und es war nicht ganz so einfach. Ich habe ja bereits was Neues, aber dennoch war es halt ein sehr ungewohntes Gefühl. Macht man eben nicht alle Tage.
Ich bin ja eher so ein treuer Hund. Beim Fussball habe ich in 25 Jahren nur ein Mal den Verein gewechselt. Im Berufsleben habe ich zwar mehrfach die Firma gewechselt, meinen Schreibtisch aber behalten. Outsourcing ist das Stichwort!
Und in diesem Jahr kommt alles auf ein Mal. Ich höre mehr oder weniger mit dem aktiven Fussballsport auf und wechsel den Arbeitgeber. Wie sang der Herbert? “Zeit das sich was dreht!”
Meine Arbeitskollegen haben fast alle mit folgenden Worten reagiert:
“Schade drum, kann man aber verstehen”
Ist schon fast zum Running Gag geworden. Werde ich mir wohl zur Ausstandsfeier auf ein T-Shirt drucken lassen
Nunja, nach ungefähr 4 Monaten Heimlichtuerei Bewerbungsmarathon ist es seit letzten Freitag perfekt und seit Montag vollzogen. Zum 01.07. werde ich bei einem großen Mobilfunkanbieter arbeiten. Bis dahin sind noch so einige administrative Dinge zu erledigen und etwas KnowHow-Transfer zu starten. Achja, 9 Tage Urlaub habe ich auch noch
So, nun ist es endlich geblogged und ich kann in Ruhe schlafen…
aufmerksam genug
Wichtig ist es richtig zuzuhören. Gerade bei so entscheidenden Dingen wie Name oder Alter des Gesprächspartner. In den letzten Tagen hatte ich wiederholt die Situation, dass man merkte, wer ordentlich aufgepasst hat und wer eben nicht.
Passend dazu gerade bei german bash gelesen:
10.03.2008, 12:34:51 – IRCnet
<tilco> wie alt bist du?
<Sabbi19> rate
<tilco> 20?
<Sabbi19> fast
Hätte die Tante bei Starbucks richtig aufgepasst, hätte ich nun Sahne auf meinem Frappuchino…
die alten Freunde vergessen
Heute habe ich einem meiner ganz alten Freunde eine eMail geschrieben. Damals, so vor ca. 26 Jahren begann eine super Freundschaft, die dann leider gegen 2000 unterbrochen wurde. Der Grund war mehr oder weniger eine Frauengeschichte ( gehört natürlich noch mehr zu, soll aber hier kein Seelenstrip werden ). Letztes Jahr hatten wir uns durch Zufall wieder gesehen und nur kurz gesprochen.
War irgendwie nicht mehr das selbe. Es liegt da einfach noch zu viel ungesagtes in der Luft. Und das ist einfach scheisse. So, musste jetzt gesagt werden.
Zu Weihnachten bekam ich eine eMail von ihm und habe bis heute nicht geantwortet. Zu viele Dinge haben mich total doof davon abgehalten. Soll ich, soll ich nicht, wenn nur… Total albern. Wir waren die besten Freunde. So eine Freundschaft, in der man wirklich über alles geredet hat. Und damit meine ich wirklich ALLES.
Natürlich kann man solch eine Freundschaft nicht durch ein Bier wieder auferstehen lassen, aber ich will auch nicht in 20 Jahren daran zurückdenken und vollkommen verzweifeln.
Naja, jedenfalls habe ich heute geantwortet und hoffe, dass wir uns mal treffen werden.
Und ganz in diese Stimmung passt dieses Video:
lustig die Vorratsdatenspeicherung
via Youtube / Alex
Siehe auch Vorratsdatenspeicherung
genug Betten in Ostfriesland
Gerade gefunden:
Ostfriesland schickt eine Kriegserklärung an China.
Darin Steht:,,Wir erklären Ihnen den Krieg. Haben 500 Soldaten und 20 Panzer!” – Antwortet China:,,Kriegserklärung angenommen! Haben 50.000 Soldaten und 2.500 Panzer!” – Daraufhin schickt Ostfriesland noch eine Nachricht zurück:,,Müssen Kriegserklärung zurücknehmen. Haben zu wenig Betten für Kriegsgefangene!”
So viel Humor traut man ( einigen ) Ostfriesen gar nicht zu.
mal ein B-Promi: Oliver Pocher
Während ich hier am PC sitze, läuft auf meinem Zweit-Monitor ( der Trend geht zum Dritt-Monitor! ) TV. Und zwar Pro 7. Die King of Queens Folgen kenne ich nämlich schon und ich bin nicht so ein CSI-Typ.
Naja, jedenfalls läuft da der Herr Pocher. Eigentlich dachte ich ja auch, dass ich dann wenigstens mal den ein oder anderen Lacher mitbekommen werde, aber nüscht! Ich finde das gerade einfach zu flach. Ich meine, so richtig flach. Sex zwischen Mickey Mouse und Pluto, Zeugen Jehovas, …, muss ich noch weiter gehen?
Zumindest Herr Pocher selbst hat Spass dabei. Unter Umständen ist es ja unter Hallen-Atmosphäre ja auch ganz anders, aber hier in Büro-Atmosphäre ist es schwach. Hätte ich doch mal die Kochprofis geschaut…
das richtige WLAN gefunden
Heute war ich noch kurz im Ruhrpark zu Bochum, bevor ich mir dort im UCI Rush Hour 3 angesehen habe. Aus purer Langeweile ( dahinter steckt eigentlich eine lange Geschichte… ) sind wir in den Vodafone Shop gegangen, um uns das Nokia N95 mal genauer anzuschauen. Erst haben wir es gar nicht gefunden, da es ganz gut versteckt war. Aber uns kann man nichts vormachen, wir sind ja vom Fach.
Da es tatsächlich das echte Handy war, und nicht nur eine doofe Attrappe, habe ich es natürlich gleich in die Hand genommen und mal etwas damit rumgespielt. GPS konnte man knicken, war ja in nem Gebäude und die Sateliten waren einfach nicht zu erreichen. Und WLAN war auch aus. Aber hey, ein Knopfdruck und der sucht nach einem erreichbaren WLAN. Warum war das WLAN des N95 im Vodafone Shop eigentlich abgeschaltet?
Diese Frage erklärte sich recht schnell, als sich das Handy mit einem freien WLAN verbunden hatte. SSID: t-mobile….
Jetzt mal ehrlich Jungs und Mädels aus dem VF-Shop: “Das kann man doch optimieren, oder?”. Da disable ich nicht das WLAN, sonder richte das Handy so ein, dass es nicht das t-mobile WLAN findet, sondern irgendein anderes, oder gar keines. Aber doch bitte nicht so. Ist ja fast wie ein falsches Branding auf dem Handy.
Naja, für einen kleinen Lacher hat es immerhin gereicht. Und für diesen Blogeintrag