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mehr offline

 Diesmal ist der Titel wirklich wortwörtlich zu nehmen. Ich bin nicht mehr offline und ich denke auch nicht mehr offline. mein komplettes Leben findet mittlerweile online statt. Ok, nicht in einem Browser, aber ich bin immer und überall vernetzt. Facebook, whatsapp, Musik, Filme, Fotos… Einfach alles ist in irgendeiner Form vernetzt. Das mache ich gerne so, da ich davon profitiere.

Ja, auch ich habe so meine Bedenken, was mit unseren Daten so passiert, aber das hält mich ja auch nicht davon ab PAYBACK Punkte zu sammeln. Natürlich kennen die Firmen mein Surf- und Einkaufsverhalten. Dafür sehe ich dann jetzt auch immer mehr Werbung, in mich wirklich interessiert.

Ich bin hier natürlich etwas befangen, da ich es beruflich nicht anders mache. Auch wir schauen, dass wir den Menschen die Produkte zeigen, die sie wirklich brauchen oder zumindest haben wollen. Das ist nämlich günstiger. Sowohl für uns, als auch für den Kunden. Nein, wie kaufen uns dafür keine Daten bei dritten, wir passen nur gut auf und ziehen daraus Schlüsse. 

Aber zurück zum privaten. Ich schreibe diesen Beitrag gerade im Zug und kann mir somit etwas mehr zeit für meine Familie freischaufeln. Meine Frau weiß dank Internet, wann ich ca. Zuhause bin und wir können somit unseren Abend besser planen. Meinen Kontostand kenne ich jetzt auch und bin aber shon Monate nicht mehr bei der Bank gewesen. Stark, oder.

Wenn wir uns dessen einfach bewusster sind, können wir auch unsere Privatsphäre besser schützen. Wir wissen dann nämlich, wem wir welche Daten geben und können einen Großteil selbst beeinflussen. 

Denk mal darüber nach. 

wirklich viel gebloggt

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich, nicht nur hier, ruhig verhalten. Ich habe mich per Blogs kaum noch gemeldet, wenn überhaupt, dann über twitter. Das liegt nicht daran, dass ich nicht mehr bloggen will. Ich komm einfach nicht mehr dazu.

Mein neuer Job als SEO im Ruhrgebiet (*g*) ist super interessant, anstrengend und zeitraubend. Meine Tochter nimmt sich auch einfach die Zeit von mir, die sie will (und verdient!!). Da bleibt dann nicht mehr so viel Zeit.

Zwischendurch gibt es noch Geburtstage, die Welt versinkt im Schnee, ich bin live bei der Taufe der MSC Magnifica dabei (an Bord) und manchmal hat man einfach auch keinen Bock. So ist das nun mal.

Das soll auch gar keine Entschuldigung werden, ich sach nur, wie es ist. Evtl. wird sich das ja in naher Zukunft etwas beruhigen. Die Arbeit bekommt man besser in den Griff, das Baby wird auch ruhiger und Schnee ist hoffentlich nicht mehr zu erwarten. Versprechen werde ich aber definitiv nichts. Vermutlich schreibe ich im Sommer hier meinen nächsten Beitrag, wenn Laura ihren 1. Geburtstag feiert. Wir werden es sehen.

Trotzdem: Bleibt mir gewogen und folgt mir im Zweifel bei Twitter. Da ist es für mich einfacher, mal eben kurz was zu schreiben.

mittrinken

Was habe ich nur angestellt, dass der Herrgott so böse zu mir ist? Gestern hatte ich erneut einen 24 Stunden Blutdruck Messtag. Inkl. Nacht. Das bedeutet, ich habe zarte 2,5 Stunden geschlafen. Heute morgen dann beim Arzt die Auswertung ( wieder besser ) und nun in der Bahn zur Arbeit.

In Essen stieg ein Frauenkegelclub zu. Mit Sekt und lautem Gekicher. Wieso leisten die sich eigentlich ein 2. Klasse Ticket?

In Duisburg stieg dann ein Männerclub zu. Mehrere Kisten Bier, ein Sack mit kleinen Schnäppsen und ein CD Player.

Nicht, dass das etwas nervig ist für die anderen Gäste? Könnte ja auch jemand an einem Freitag Vormittag auf dem Weg zur Arbeit sein.

Ich möchte gar nicht die Musiktitel wiedergeben, die hier durch das Abteil schallen. Ist nicht unbedingt alles jugendfrei…

Womit habe ich das nur verdient?

für schlappe Arme

Gestern waren wir mit ein paar Kollegen aus der Abteilung in einem Kletterwald. Das letzte Mal auf Bäume geklettert bin ich als Kind. Seit dem war meine größte Kletterherausforderung eine Kinderspielhalle in Bochum. Gestern ging es da wesentlich höher hinaus.

Die Parcours sind nach Schwierigkeitsgrad aufgebaut, so dass wir zum Warmwerden erstmal quasi auf Bodenhöhe angefangen haben. Da lernt man dann den Umgang mit den Sicherungshaken und bekommt ein Gefühl für die Techniken. Anschließend ging es dann auf einen Fitnessparcours, bei dem es dann auch schon etwas höher ging und auch die Übungen schon etwas schweißtreibend waren.

Aber wie sagen die Kinder dazu: „War doch Kiki!“

Eben. Also rauf auf einen Abenteuerparcours. Laut Webseite „Für Erlebnishungrige, die ihre Geschicklichkeit und ihren Sportsgeist testen möchten“. 15 Elemente auf einer Höhe von bis zu 12 Metern über dem Waldboden. Holla, da kam ich wirklich ins Schwitzen. Die Höhe selbst war nicht mal schlimm, die habe ich kaum registriert. Aber die Übungen waren nicht ohne. Da merkt man schon, dass man da was gemacht hat. Bei einer Übung habe ich auch glatt den Halt verloren und bin gestürzt. Also in meinen Sicherungsgurt. Man weiß ja, dass nichts passieren kann, aber dennoch scheut man davor sich fallen zu lassen. Außerdem kostet es schon noch einiges an Anstrengung wieder sicheren Halt zu bekommen. Aber ich habe natürlich durchgehalten.

Und wir sind ja alles Männer, also ging es danach auch noch auf den Risikoparcours:

Und wem das immer noch nicht ausreicht, für dengibt es im schwierigsten, dem Risiko-Parcours, in bis zu 16 m Höhe viele Hindernisse zu überwinden. Die 14 Elemente verlangen einiges an Konzentration und körperlicher Anstrengung ab – Spaß und Spannung inklusive.

Ein Highlight der Abschluss des Risiko-Parcours, der Base Jump, aus 11 m Höhe im Sprung dem Waldboden entgegen, das muss man erlebt haben.

Wow! Das ist mal ein Erlebnis. Schon nach der 3 Übung war ich eigentlich platt. Wenn man nicht so die Technik hat, macht man es mit der Kraft. Und die hat halt irgendwann mal ein Ende. Zum Glück gab es für mich eine kleine Zwangspause, da vor mir jemand wirklich einfach keine Kraft mehr hatte und „gerettet“ werden musste. Das ist dann ganz schön frustrierend, wenn einer vom Personal mal eben durch die Übungen huscht und nicht mal ins Schwitzen kommt. Da sieht man mal, was die richtige Technik ausmachen kann. Nach der Rettungsaktion hat der freundliche Helfer noch abgewartet, ob ich die Übung meistere und um zu fragen, ob ich noch fit wäre.

„Na klar!“

Schwitz….

Immerhin hat er mir dann gleich noch einige Tipps gegeben, wie ich denn die nächste Übung meistern könne. Mit der richtigen Technik zwar noch immer anstrengend, aber man konnte es dann schaffen. Mittlerweile waren dann meine Kollegen bereits so weit weg, dass ich sie in den Wipfeln nicht mehr finden konnte und vor mir nur noch Seile und Bäume. Teil des Parcours war dann noch eine sehr lange Seilbahn, an der man sich schön hängen lassen kann und durch die Bäume saust. Ich hatte allerdings etwas Angst zu schnell zu werden und habe mich selbst gebremst. Schwerer Fehler! So 8 Meter vor dem Ende der Seilbahn blieb ich dann stehen und musste mich die letzten Meter selbst hochziehen. Ja, hoch! Schließlich hätte man da ja gebremst werden sollen.

Völlig am Ende habe ich es dann geschafft und musste nur noch mit einem Skateboard(!!!) ein paar Meter zwischen zwei Bäumen hergleiten und dann kam das große Finale:

Der so genannte Base-Jump aus 11 Metern Höhe. Man hängt seinen Sicherheitsgurt in einen Haken und verlässt dann einfach die Sichere Plattform. Unter einem nur der Waldbogen Waldboden und die netten Kollegen. Ja, man weiß durchaus, dass man beim Absprung automatisch sicher gebremst herabgelassen wird. Ja, da kann gar nichts passieren.

Trotzdem sind das 11 Meter!

Wer sich an seinen ersten Sprung vom 10m Turm im Freibad erinnert, der kann sich ungefähr vorstellen, wie dass so ist. Mit dem Unterschied, dass da unten nun mal kein relativ weiches Wasser ist. 3-2-1 hep!

Ich bin unten angekommen. Nahezu unverletzt. Lediglich ein paar kleine Schrammen und blaue Flecke habe ich davon getragen. Heute, einen Tag später, kann ich sogar bestätigen, dass sich der Muskelkater in Grenzen hält.

Der Ausflug zu dem Kletterwald war wirklich eine sehr gute Idee. Gekostet haben mich die 2 Stunden Klettervergnügen 14€, was ich durchaus akzeptabel finde, da man die Ausrüstung gestellt bekommt und überall auch Aufsichtspersonal vor Ort war, die Tipps gaben und auch Rettungsaktionen durchgeführt haben. War für mich bestimmt nicht der letzte Besuch in einem Kletterwald.

viel Platz in der 1. Klasse

Disclaimer: Ich sitze gerade in einem ICE, der wegen eines Zugausfalls freigegeben wurde.

Liebe deutsche Bahn, lieber VRR,

Als Berufspendler bin ich regelmäßiger Nutzer der von Euch angebotenen Fahrzeuge.
Nach reiflicher Überlegung bin ich dazu übergegangen, Euch noch mehr Geld zu zahlen, um in den Luxus eines 1. Klasse Sitzplatzes zu kommen.
Ich weiß ja, dass ich damit keine Garantie auf einen Sitzplatz erworben habe, aber so hin und wieder würde ich schon ganz gerne davon profitieren.

Das dies wirklich schwer ist, möchte ich an den vergangenen Tagen darstellen:
Hintergrund: Ich fahre Mo-Fr jeweils mit dem Regional Express von Bochum nach Düsseldorf und wieder zurück.
Meine typische Fahrtzeiten sind morgens 6:56Uhr und nachmittags 17:54Uhr ( jeweils +- 1 Stunde ).
Mittlerweile weiß ich schon, in welchem Abschitt die erste Klasse Wagen zu erwarten sind und halt mich dementsprechend auf.

Nun ist es in den letzten Tagen wiederhlolt dazu gekommen, dass
– ein kompletter 1.Klasse Wagon abgesperrt mitgezogen wurde
– lediglich ein kleiner Abschnitt eines Wagons ( grob geschätze 10 Plätze ) als 1. Klasse ausgewiesen sind.

Wir befinden uns zur Zeit in den Schulferien, so dass etwas weniger Fahrgäste zu erwarten sind als sonst. Dennoch reichen die kapazitäten der
eingesetzten Regionalexpresse ( Doppelstockwagen ) nicht aus. Weder für die 1. Klasse, noch für die 2. Klasse. In einigen Kreisen der regelmäßigen Pendler hat sich
die Redewendung „Das leben in vollen Zügen genießen“ durchgesetzt. Ihr als öffentlicher Nahverkehr habt einen großen Einfluss auf die Arbeitskräfte der Berufspendler.

Vergleichen wir mal folgende beiden Möglichkeiten meines Arbeitstages:
A.) Ich steige in Bochum in den Regionalexpress, setze mich auf meinen geräumigen ( da 1.Klasse ) Platz und fahre entspannt zur Arbeit.
Unterwegs erledige ich noch einiges an liegen gebliebener Arbeit an meinem Laptop.

B.) Ich drängel mich in Bochum in einen bereits überfüllten Wagen, muss aber vorher noch einen kleinen Zwischensprint einlegen, da der letzte Wagen ( 1. Klasse ) heute wieder gesperrt ist.
Die kommenden 45 Minuten stehe ich zwischen schwitzenden, schlecht gelaunten Personen. Oft näher aneinander gedrängt, als es meinem persönlichen Wohlempfinden entsprechen würde

An welchem der beiden Arbeitstage bin ich wohl produktiver?

Mir ist bewusst, dass Ihr auch Geld bekommt, wenn die Fahrgäste stehen. Auch der preisliche Vorsprung gegenüber der aktuellen Spritpreise ist mir durchaus bewusst.
Aber was spricht denn gegen ein wenig Imagepflege? Meine Kollegen bekommen von mir direkt mit, wie ich mich in der Bahn gefühlt habe. Aktuell könnte ich sie schwer überzeugen auf das Auto zu verzichten. Da zieht selbst die Klimaproblematik nicht mehr.

Mein Vorschlag zur Güte:
Setzt doch mal die Entscheider eine Woche lang zu den Stoßzeiten in diese Züge. Aber nicht von der Endhaltestelle aus, sondern so mittendrin, wenn die Züge bereits überfüllt sind und die Klimaanlagen versagt haben. Gerne engagiere ich für diesen Zeitraum noch eine Schulklasse im pubertären Alter inkl. Handies und MP3 Playern. Für die ungeduschten, schwitzenden, übergewichtigen Mitfahrer muss man sich keine Sorge machen, die sind jeden Morgen dabei.

Morgen früh werde ich wieder 42,40 € für einen Monat 1. Klasse zusätzlich investieren ( nehme ich nicht als Abo! ). Ich würde mich freuen, kurzfristig über eine Besserung berichten zu können.

Mit freundlichen – wenn auch genervten – Grüssen,

Markus Klöschen

Weitere genervte, aber auch zufriedenen, Berufspendler dürfen sich gerne in den Kommentaren äußern.

die dunkle Seite der Macht

8 Jahre lang habe ich jetzt bei einem Lieferanten/Dienstleister gearbeitet. Mit Ausbildung sind es sogar 11 Jahre. Anfang diesen Monats habe ich den Schritt gewagt und bin nun auf der anderen Seite beschäftigt. Viele bei meinem alten Arbeitgeber nennen es ja die dunkle Seite der Macht, aber das kann man so nicht stehen lassen. Mittlerweile sind fast 2 Wochen vergangen und so langsam bekomme ich immer mehr mit.

Es ist total interessant, mal die andere Seite kennen zu lernen. Wie ähnlich oder halt auch unterschiedlich einige Abläufe sind. Welche Themen eine ganz andere Relevanz haben. Ich finde das richtig spannend. Schade nur, dass ich auf beiden Seiten nichts weiter sagen darf. Man verpflichtet sich ja nicht zu unrecht auf Verschwiegenheit.

Aber ich verstehe jetzt einige Entscheidungen meines ehemaligen Kunden recht gut. Verstehe die Gründe für Ärger, Lob und Tadel. Mittlerweile habe ich auch ein paar Infos über andere Lieferanten, die halt früher meine Konkurrenten waren.

Zum Glück habe ich in meiner neuen Aufgabe sehr wahrscheinlich nichts mehr mit meinen ehemaligen Kollegen zu tun. Sonst wüsste ich nicht, mich in verschiedenen Situationen zu verhalten. Man kann noch so objektiv sein wollen, wie man will. Hinterher ist eh alles subjektiv. Wichtig ist mir nur, dass der Kontakt nicht abbricht, denn das alte Team war schon ein Knaller. Ob es sich jetzt auch wieder so darstellen wird, kann ich noch nicht abschätzen. Zumindest die der Kollege in meinem Büro ist super.

Für mich stellt es sich jedenfalls bisher nicht als dunkle Seite der Macht dar, aber die andere Seite ist ja auch nicht nur hell 😉

die richtigen Socken im Schrank

Ich sitze gerade im Zug und muss mich mal wieder zum Thema Mode auslassen. Ich weise strikt von mir, dass ich ein besonders modebewusster Mann bin, aber das geht ja mal gar nicht.

Da sitzt ein Mann mit mir zusammen im Regionalexpress, der anscheinend beruflich gezwungen ist Hemd und Krawatte zu tragen. Ist ja nicht verwerflich. Schwarze Hose, schwarze Schuhe, kein Problem. Die Krawatte ist wohl eher grenzwertig, entdecke ich doch Teile des Periodensystems auf ihr. Aber evtl. ist er ja Chemiker oder so.

Würde auf jeden Fall die Socken erklären. Mausgraue Sportsocken!

Bitte! 5 paar schwarze Socken ( reichen für eine Woche ) gibt es für ca. 5 € in jedem 2. Laden und das sollte doch wirklich zur Modegrundausbildung gehören, oder nicht?

Ist ungefähr das selbe, wie FlipFlops mit Socken 😉

schuldig

Wenn man von der Polizei angehalten wird, oder am Flughafen vom Zoll kontrolliert wird, hat man dieses komische Gefühl. Man weiß, man hat eigentlich nichts gemacht, aber dennoch. Da bleibt dieses Gefühl.

Heute morgen gehe ich zum Bäcker und auf dem Rückweg schnell noch die Post aus dem Briefkasten gefischt. Post vom Bundesamt der Justiz! Schock. Was habe ich getan?

Ich habe ein Führungszeugnis beantragt. Ist halt Teil der Aufnahme meines neuen Jobs. Wichtigste Info in dem Führungszeugnis: Keine Eintragungen

Bin halt doch ein ganz Lieber 😉

länger in der Company

Was soll ich sagen? Ich habe gekündigt. Nein, nicht meinen Handyvertrag, meinen Arbeitsvertrag. War das erste Mal für mich und es war nicht ganz so einfach. Ich habe ja bereits was Neues, aber dennoch war es halt ein sehr ungewohntes Gefühl. Macht man eben nicht alle Tage.

Ich bin ja eher so ein treuer Hund. Beim Fussball habe ich in 25 Jahren nur ein Mal den Verein gewechselt. Im Berufsleben habe ich zwar mehrfach die Firma gewechselt, meinen Schreibtisch aber behalten. Outsourcing ist das Stichwort!

Und in diesem Jahr kommt alles auf ein Mal. Ich höre mehr oder weniger mit dem aktiven Fussballsport auf und wechsel den Arbeitgeber. Wie sang der Herbert? „Zeit das sich was dreht!“

Meine Arbeitskollegen haben fast alle mit folgenden Worten reagiert:
„Schade drum, kann man aber verstehen“
Ist schon fast zum Running Gag geworden. Werde ich mir wohl zur Ausstandsfeier auf ein T-Shirt drucken lassen 😉

Nunja, nach ungefähr 4 Monaten Heimlichtuerei Bewerbungsmarathon ist es seit letzten Freitag perfekt und seit Montag vollzogen. Zum 01.07. werde ich bei einem großen Mobilfunkanbieter arbeiten. Bis dahin sind noch so einige administrative Dinge zu erledigen und etwas KnowHow-Transfer zu starten. Achja, 9 Tage Urlaub habe ich auch noch 😉

So, nun ist es endlich geblogged und ich kann in Ruhe schlafen…

Lilo Wanders, aber fast

Ich war ja gerade noch im Flieger. Nun bin ich mittlerweile schon wieder eine Ewigkeit in diesem Hotelzimmer und es ist wie immer: Wer eine Reise tut, der hat was zu erzählen.

Also unabhängig vom geringen Sitzangebot im Flughafen Düsseldorf:

Der Flieger war pünktlich, also schon mal gute Vorraussetzungen. Da ich BusinessClass fliegen musste/durfte ( auch eine lange Geschichte ), hatte ich einen Platz in der 2. Reihe. Platz 2F, Fenster 😉
Allerdings war die FinnAir nicht gerade eine schöne Maschine. Aber macht ja nix, sind ja nur 2 Stunden Flug. Dann kommt die Stewardess. Original Lilo Wanders. Wir kennen Sie/Ihn noch mit dieser blonden Perücke und auch nicht mehr ganz taufrisch. Wie meine Stewardesse… Beide Damen an Bord waren bereits U50, also eher ungewöhnlich für mich.

Dann gab es Saft und was zu knabbern. Dazu erzählte Lilo etwas auf finnisch. Ca. 5 Minuten. Die englische Übersetzung dauerte 15 Sekunden. Und schon gab es was warmes zu essen. Hier der Vorteil der BusinessClass: Ich bekam Metall-Besteck und mein Getränk aus einem Kristall-( Imitat )-Glas. WOW! Zum Gericht:

Grüner Spargel, schlecht bis garnicht geschält, etwas holzig. Dazu etwas, das wie pürierter Fisch mit irgendwas als Füllung einer Fischhaut aussah. Geschmacklich Ok aber keine Offenbarung. Als Beilage getrocknete Tomaten.

Nebenbei dann noch einen kleinen Salat mit Putenbrust ( kalt ) und ein Brot mit Butter und einem Käseeck, nicht mein Geschmack.

Achja, und Kaffee.

Während des Fluges musste ich das Fenster abdunkeln, da die Sonne sonst sehr hell und warm war. Ich konnte auf meiner PSP nichts erkennen… Über Finnland wurde dann das Wetter wieder schlecht, Wolken und alles naß auf dem Boden. Bah!

Angekommen war ich erstmal auf der Suche nach einem Ausgang. Warum ist zwar die Gepäckausgabe auf jedem Schild vertreten, aber nicht ein Ausgang? Also für Leute mit Handgepäck, so wie mich. Durch Zufall habe ich einen Plan des Flughafens entdeckt und den Ausgang zwischen 2 Shops gefunden.

Dann schnell ein Taxi: 7,20€ Anfahrtsgebühr. Im Taxi dann Handy angemacht anmachen wollen. Akku leer. Muss sich während des Fluges entleert haben. Vermutlich durch Druck auf meine Tasche irgendwie angegangen… Ups.

15 Minuten und 32 Euro später war ich dann im Hotel.

Die junge Dame am Empfang ist wohl noch recht frisch und der englischen Sprache nicht ganz so mächtig. Wir haben das aber gemeinsam hinbekommen, ich war ja schon mal in diesem Hotel. Frühstück ist übrigens morgens 😉

Auf dem Zimmer erstmal die Uhr gestellt, Handy ans Ladegerät, MacBook aufgebaut und Internetverbindung ( 15€ / Tag ) hergestellt. Ja, und da sind wir jetzt. Im Hintergrund läuft gerade WDR2 per OnlineRadio. Essen werde ich wohl im lokalen Burgerladen. Die Hotelküche hat Sonntags zu. Auch toll.

Wo ich gerade beim Essen war. Hunger. Gehe dann mal raus.