die dunkle Seite der Macht

8 Jahre lang habe ich jetzt bei einem Lieferanten/Dienstleister gearbeitet. Mit Ausbildung sind es sogar 11 Jahre. Anfang diesen Monats habe ich den Schritt gewagt und bin nun auf der anderen Seite beschäftigt. Viele bei meinem alten Arbeitgeber nennen es ja die dunkle Seite der Macht, aber das kann man so nicht stehen lassen. Mittlerweile sind fast 2 Wochen vergangen und so langsam bekomme ich immer mehr mit.

Es ist total interessant, mal die andere Seite kennen zu lernen. Wie ähnlich oder halt auch unterschiedlich einige Abläufe sind. Welche Themen eine ganz andere Relevanz haben. Ich finde das richtig spannend. Schade nur, dass ich auf beiden Seiten nichts weiter sagen darf. Man verpflichtet sich ja nicht zu unrecht auf Verschwiegenheit.

Aber ich verstehe jetzt einige Entscheidungen meines ehemaligen Kunden recht gut. Verstehe die Gründe für Ärger, Lob und Tadel. Mittlerweile habe ich auch ein paar Infos über andere Lieferanten, die halt früher meine Konkurrenten waren.

Zum Glück habe ich in meiner neuen Aufgabe sehr wahrscheinlich nichts mehr mit meinen ehemaligen Kollegen zu tun. Sonst wüsste ich nicht, mich in verschiedenen Situationen zu verhalten. Man kann noch so objektiv sein wollen, wie man will. Hinterher ist eh alles subjektiv. Wichtig ist mir nur, dass der Kontakt nicht abbricht, denn das alte Team war schon ein Knaller. Ob es sich jetzt auch wieder so darstellen wird, kann ich noch nicht abschätzen. Zumindest die der Kollege in meinem Büro ist super.

Für mich stellt es sich jedenfalls bisher nicht als dunkle Seite der Macht dar, aber die andere Seite ist ja auch nicht nur hell ­čśë

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