Archives for August, 2008
auf der faulen Haut gelegen
Das war wieder mal so ein Tag. Eigentlich wollten wir ein recht ruhiges Wochenende machen. Freitag klappte auch noch so eben. Samstag war dann schon wieder etwas stressiger. Morgens Friseur und ein paar Einkäufe, mittags dann mal eben den Urlaub gebucht ( Abflug 07.09. ).
15:30 dann schnell Bundesliga geschaut. Ist Pflichtprogramm. Abends wollten wir eigentlich noch auf das Zeltfestival Ruhr, aber da haben wir glatt die Busverbindung verpasst, weil wir uns noch eine kleine Knipse gekauft haben ( Exilim Z19 ). Deshalb haben wir uns dann noch gemütlich ein Eis in der Bochumer Innenstadt gegönnt, bevor wir uns mit ein paar Freunden im Bermuda3Eck getroffen haben.
Noch vor Mitternacht war da aber schon wieder Ruhe bei uns.
Aber dann der Sonntag. Super Wetter draussen. Jetzt dann doch den Plan umsetzen und ab in den Bus zum Zeltfestival. Mein Schwager hat uns dahin begleitet. Sieht ja alles ganz toll aus da, lecker Essen gibt es da ja auch, aber ansonsten war da eher ruhig. Nach einer Cola ( 2,50€ ) wollten wir dann doch lieber noch etwas Tretboot fahren, wo wir schon mal am Stausee waren. Ist ja nicht so, dass das auch 50 andere wollten. Megaschlange beim Bootsverleih ( Heveney ).
Kurze Diskussion, was wir nun machen sollten. Entscheidung: Am Stausee entlang spazieren und dann dort zum Minigolf. Wer den Kemnader See kennt, erkennt, dass wir quasi zur anderen Seite mussten. Das bei diesem Wetter.
Aber egal.
Als wir dort angekommen waren ( Oveney ), haben wir uns doch erst noch für 30 Minuten ein Tretboot ausgeliehen. Man erinnere sich bitte an die Hitze heute. Schwitz!
Am Ufer angekommen gab es dann verdienterweise ein Fiege Radler. Aber wir waren ja noch nicht beim Minigolf. Also auch noch da hin. War ja auch kaum was los da…
Ich stelle hier fest: Ich bin eher was fürs Grobe, so die letzten paar Zentimeter versage ich dann mal ganz gerne.
Mit dem Bus ging es dann endlich nach Hause. Um 20:30 habe ich meinen Schwager zuhause abgesetzt. Gerade mal 6 Stunden, nachdem wir losgegangen sind. Alles in allem recht anstrengend, weshalb ich mich auch nun ( 23:00 ) ins Bett legen werde. Gute Nacht!
kundenfreundlich
Heute wollte ich mal wieder etwas online bestellen. Kein Thema, Produkt war klar, preislich kaum unterschiede. Einen passenden Shop hatte ich auch schnell gefunden. War ein recht großer, bekannter Shop ( für mich ) und daher hatte ich auch entsprechendes Vertrauen.
Super, Lieferung an die Packstation und das Ganze schnell per Lastschrift bestellt. Super, brauche ich nicht in einen Laden in Bochum-City.
Dachteste!
Nach der Bestellbestätigung flatterte da noch eine eMail in mein Postfach. Man teilt mir mit, dass auf Grund verschiedener Gründe ( Neukunde, Bestellkonditionen ) Lastschrift nun doch nicht möglich ist. Wenn man mich als Kunden näher kennt, kommt man aber gerne wieder darauf zurück. Ich könnte gerne kurzfristig meine Kreditkarteninformationen zur Verfügung stellen, oder aber per Nachnahme oder Vorkasse zahlen.
WTF?
Warum durfte ich denn dann im Shop die Lastschriftoption auswählen? Kreditkartendaten per eMail gibt es nicht. Nachnahmegebühr zahle ich auch nicht. Gleich gehe ich einfach in den echten Shop vor Ort und kauf mir das Teil einfach da. Vom Kauf bei dem Onlineshop bin ich zurückgetreten. Ich überlege gerade auch ernsthaft ihn aus dem Lieferantensystem für digitale Bilderrahmen zu entfernen…
für schlappe Arme
Gestern waren wir mit ein paar Kollegen aus der Abteilung in einem Kletterwald. Das letzte Mal auf Bäume geklettert bin ich als Kind. Seit dem war meine größte Kletterherausforderung eine Kinderspielhalle in Bochum. Gestern ging es da wesentlich höher hinaus.
Die Parcours sind nach Schwierigkeitsgrad aufgebaut, so dass wir zum Warmwerden erstmal quasi auf Bodenhöhe angefangen haben. Da lernt man dann den Umgang mit den Sicherungshaken und bekommt ein Gefühl für die Techniken. Anschließend ging es dann auf einen Fitnessparcours, bei dem es dann auch schon etwas höher ging und auch die Übungen schon etwas schweißtreibend waren.
Aber wie sagen die Kinder dazu: “War doch Kiki!”
Eben. Also rauf auf einen Abenteuerparcours. Laut Webseite “Für Erlebnishungrige, die ihre Geschicklichkeit und ihren Sportsgeist testen möchten”. 15 Elemente auf einer Höhe von bis zu 12 Metern über dem Waldboden. Holla, da kam ich wirklich ins Schwitzen. Die Höhe selbst war nicht mal schlimm, die habe ich kaum registriert. Aber die Übungen waren nicht ohne. Da merkt man schon, dass man da was gemacht hat. Bei einer Übung habe ich auch glatt den Halt verloren und bin gestürzt. Also in meinen Sicherungsgurt. Man weiß ja, dass nichts passieren kann, aber dennoch scheut man davor sich fallen zu lassen. Außerdem kostet es schon noch einiges an Anstrengung wieder sicheren Halt zu bekommen. Aber ich habe natürlich durchgehalten.
Und wir sind ja alles Männer, also ging es danach auch noch auf den Risikoparcours:
Und wem das immer noch nicht ausreicht, für dengibt es im schwierigsten, dem Risiko-Parcours, in bis zu 16 m Höhe viele Hindernisse zu überwinden. Die 14 Elemente verlangen einiges an Konzentration und körperlicher Anstrengung ab – Spaß und Spannung inklusive.
Ein Highlight der Abschluss des Risiko-Parcours, der Base Jump, aus 11 m Höhe im Sprung dem Waldboden entgegen, das muss man erlebt haben.
Wow! Das ist mal ein Erlebnis. Schon nach der 3 Übung war ich eigentlich platt. Wenn man nicht so die Technik hat, macht man es mit der Kraft. Und die hat halt irgendwann mal ein Ende. Zum Glück gab es für mich eine kleine Zwangspause, da vor mir jemand wirklich einfach keine Kraft mehr hatte und “gerettet” werden musste. Das ist dann ganz schön frustrierend, wenn einer vom Personal mal eben durch die Übungen huscht und nicht mal ins Schwitzen kommt. Da sieht man mal, was die richtige Technik ausmachen kann. Nach der Rettungsaktion hat der freundliche Helfer noch abgewartet, ob ich die Übung meistere und um zu fragen, ob ich noch fit wäre.
“Na klar!”
Schwitz….
Immerhin hat er mir dann gleich noch einige Tipps gegeben, wie ich denn die nächste Übung meistern könne. Mit der richtigen Technik zwar noch immer anstrengend, aber man konnte es dann schaffen. Mittlerweile waren dann meine Kollegen bereits so weit weg, dass ich sie in den Wipfeln nicht mehr finden konnte und vor mir nur noch Seile und Bäume. Teil des Parcours war dann noch eine sehr lange Seilbahn, an der man sich schön hängen lassen kann und durch die Bäume saust. Ich hatte allerdings etwas Angst zu schnell zu werden und habe mich selbst gebremst. Schwerer Fehler! So 8 Meter vor dem Ende der Seilbahn blieb ich dann stehen und musste mich die letzten Meter selbst hochziehen. Ja, hoch! Schließlich hätte man da ja gebremst werden sollen.
Völlig am Ende habe ich es dann geschafft und musste nur noch mit einem Skateboard(!!!) ein paar Meter zwischen zwei Bäumen hergleiten und dann kam das große Finale:
Der so genannte Base-Jump aus 11 Metern Höhe. Man hängt seinen Sicherheitsgurt in einen Haken und verlässt dann einfach die Sichere Plattform. Unter einem nur der Waldbogen Waldboden und die netten Kollegen. Ja, man weiß durchaus, dass man beim Absprung automatisch sicher gebremst herabgelassen wird. Ja, da kann gar nichts passieren.
Trotzdem sind das 11 Meter!
Wer sich an seinen ersten Sprung vom 10m Turm im Freibad erinnert, der kann sich ungefähr vorstellen, wie dass so ist. Mit dem Unterschied, dass da unten nun mal kein relativ weiches Wasser ist. 3-2-1 hep!
Ich bin unten angekommen. Nahezu unverletzt. Lediglich ein paar kleine Schrammen und blaue Flecke habe ich davon getragen. Heute, einen Tag später, kann ich sogar bestätigen, dass sich der Muskelkater in Grenzen hält.
Der Ausflug zu dem Kletterwald war wirklich eine sehr gute Idee. Gekostet haben mich die 2 Stunden Klettervergnügen 14€, was ich durchaus akzeptabel finde, da man die Ausrüstung gestellt bekommt und überall auch Aufsichtspersonal vor Ort war, die Tipps gaben und auch Rettungsaktionen durchgeführt haben. War für mich bestimmt nicht der letzte Besuch in einem Kletterwald.
hellwach
Ich bin ja mal sowas von müde! Zum besseren Verständnis werde ich mal kurz das Wochenende rekapitulieren:
Freitag 30. Geburtstag eines Mitspielers
Fussballerfeiern sind ganz schön hart. Sie dauern lange und meist ist auch ein klein wenig Alkohol im Spiel
Wir reden hier von Bier und 1-2 Ramazotti…
Samstag morgens weckten mich gleich 2 Postdienste, ohne auch nur einen Brief für mich zu haben.
Samstag Sommerfest in der Gartenanlage
Was erst mal wenig spannend klingt, entpuppt sich in der näheren Betrachtung als fast genauso schlimm wie die Fussballerfete. Geschlafen habe ich dann auf der Couch um meine Frau nicht zu stören… Wenig erholsam.
Sonntag Cranger Kirmes
War nicht besonders wild auf der Kirmes, aber selbst 22Uhr ist nach solch einem Wochenende schon recht spät für einen Ü30er wie mich.
Daher bin ich noch immer recht müde. Jetzt schaue ich mir noch Eureka an und dann macht der Markus die Äuglein zu.