wirklich viel gebloggt

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich, nicht nur hier, ruhig verhalten. Ich habe mich per Blogs kaum noch gemeldet, wenn überhaupt, dann über twitter. Das liegt nicht daran, dass ich nicht mehr bloggen will. Ich komm einfach nicht mehr dazu.

Mein neuer Job als SEO im Ruhrgebiet (*g*) ist super interessant, anstrengend und zeitraubend. Meine Tochter nimmt sich auch einfach die Zeit von mir, die sie will (und verdient!!). Da bleibt dann nicht mehr so viel Zeit.

Zwischendurch gibt es noch Geburtstage, die Welt versinkt im Schnee, ich bin live bei der Taufe der MSC Magnifica dabei (an Bord) und manchmal hat man einfach auch keinen Bock. So ist das nun mal.

Das soll auch gar keine Entschuldigung werden, ich sach nur, wie es ist. Evtl. wird sich das ja in naher Zukunft etwas beruhigen. Die Arbeit bekommt man besser in den Griff, das Baby wird auch ruhiger und Schnee ist hoffentlich nicht mehr zu erwarten. Versprechen werde ich aber definitiv nichts. Vermutlich schreibe ich im Sommer hier meinen nächsten Beitrag, wenn Laura ihren 1. Geburtstag feiert. Wir werden es sehen.

Trotzdem: Bleibt mir gewogen und folgt mir im Zweifel bei Twitter. Da ist es für mich einfacher, mal eben kurz was zu schreiben.

03/10/2010 | Internet, arbeit, persönlich, zuhause | No Comments

mehr so wie früher

Wow. Jetzt sind wir schon fast 4 Monate Eltern. Kinners, wie die Zeit vergeht…

Es hat sich einiges verändert. Im Grunde ist nicht mehr viel so, wie es noch vor ein paar Monaten war. Bevor man selbst Vater/Mutter ist, kann man sich das nicht so wirklich vorstellen. Man geht davon aus, dass man das schon geregelt bekommt, und warum soll man überhaupt auf etwas verzichten?

Tja, soweit… Ich wollte solch einen Beitrag auch nie schreiben. Aber jetzt muss ich es doch. Denn mittlerweile habe ich es vollkommen akzeptiert. Wie schon Grönemeyer sagte: Alles bleibt anders.

Im Grund hat sich nicht alles geändert, aber so die Kleinigkeiten. Meine Frau ist ja den ganzen Tag zuhause. Das ist schon mal ganz anders als früher. Jetzt schmiert sie mir schon morgens Schnittchen… Wenn ich dann nach Hause komme ist schon klar, was passiert: Ich kümmer mich mal ein wenig um den Nachwuchs. Mach ich ja wirklich seeeeeehr gerne. Aber man muss ehrlich sein: Früher hat man sich einfach mal auf die Couch geschmissen oder ist total aktiv zum Sport oder in die Stadt.

Fällt erst mal aus. Naja, nicht ganz, aber man organisiert sowas eher.

Wenn die Kleine dann ins Bett geht, dann legen wir uns nicht gleich auf die Couch, dann ist Aufräumen, Umräumen, Organisieren angesagt. Die Zeit, in der man Zeit hat, muss auch ordentlich genutzt werden.

Wir bekommen jetzt wesentlich mehr Besuch. Wir gehen ja auch nicht mehr so viel weg. Und wenn, dann organisiert ( siehe oben… ) Man freut sich ja auch wirklich ( also kommt ruhig! ), aber es ist halt auch nicht mehr so wie früher.

Am Wochenende stehe ich jetzt sehr früh auf. Auch nicht so wie früher. Wenn ich dann zu meiner Tochter ans Bett gehe, und sie mich dann so herzerfrischend anlächelt… auch nicht so wie früher. Ohne Worte sag ich. Da ist man selbst an einem Sonntag um 08:00 Uhr gut drauf. Auch nicht so wie früher.

Wahnsinn. Wenn das jetzt so die nächsten 18-25 Jahre weitergeht, das wäre schön. Aber das kann ich mir wohl abschminken.

Ja, es gibt Momente, da wünscht man sich, es wäre wieder so wie früher. Aber dann kommen wieder genau die kleinen Momente, in denen man am Liebsten heulen würde, einfach so, vor Glück. Auch nicht so wie früher.

11/11/2009 | Familie, persönlich, zuhause | 1 Comment

wie geplant

Tja, da haben wir den Salat. Wir haben uns ja eine Wohnung gekauft. Naja, zumindest haben wir schon einen großen Schritt dahin unternommen. Denn noch ist nicht alles in trockensten Tüchern. Klar, Kaufvertrag ist unterschrieben, die Immobilienfinanzierung steht und die Bäder sind schon nach unseren Vorstellungen gemacht worden. Mittlerweile habe ich auch schon an die 18.000 Euro investiert ( Kaufnebenkosten + Küchenanzahlung + diverse Möbel ), nur so ganz sind wir noch nicht durch.

Ich will gar nicht groß ausholen. Nur so viel: Zur Zeit sind noch nicht alle Dokumente erstellt/ausgefüllt worden, um unsere Bank zur Auszahlung zu bewegen. Leider spielt hier die Kirche als Erbpachtgeber eine nicht allzu kleine Rolle. Die müssen noch eine kleine Unterschrift tätigen, treten aber wohl nur ein mal im Monat zusammen. Macht prinzipiell ja nichts, nur ist das nächste Treffen erst Ende Juni. Auch nicht weiter tragisch. Nur: Solange die Kirche nicht unterschreibt, zahlt unsere Bank nicht aus, solange unsere Bank nicht auszahlt, lässt uns der Bauträger nicht in die Wohnung ( verständlich ).

Allerdings ist unsere Mietwohnung zum 01.07. bereits nicht mehr unsere!

Daher müssen wir jetzt etwas improvisieren. Zum Einen hoffen wir noch auf einen wirklich fähigen und hilfsbereiten Mitarbeiter von der Kirche, zum Anderen werde ich die Tage mit dem Bauträger mal versuchen einen Deal zu machen. Mal schauen, ob wir uns da nicht gegenseitig etwas entgegen kommen.

Trotzdem planen wir nun erst mal damit, die nächsten Wochen übergangsweise bei meiner Mutter zu wohnen. Ist nicht gerade optimal, aber immer noch besser als unter einer Brücke… Wir haben ja Zeit, und auch sonst nicht viel um die Ohren. Ok, Anfang Juli soll unsere Tochter geboren werden, aber das soll eh lieber in einem Krankenhaus geschehen, als bei uns zuhause.

War alles so nicht geplant, aber es zeigt mal wieder, dass selbst bei einer quasi-fertigen Wohnung 1 Monat Puffer noch zu wenig ist. Nicht, dass mich jemand falsch versteht, die Handwerker waren alle fleißig und in der Zeit. Nur die anstrengende Bürokratie in Deutschland kann einem noch die letzten Nerven kosten.

Aktuell hoffe ich, dass ich mit dem Bauträger eine gute Übereinkunft erzielen kann, die evangelische Kirche uns auch etwas entgegen kommt und die Bank dann ebenfalls schnell ist. Wenn das alles klappt. Könnte zumindest unsere Tochter direkt nach der Geburt in die neue Wohnung ( mit Dachterasse ) einziehen. Drückt mir/uns die Daumen!

05/31/2009 | Familie, Freizeit, Geld, Gesetz, zuhause | No Comments

nur für die Kohle

Oft wird mir ja nachgesagt, ich hätte für jeden Scheiss eine eigene Webseite geschaffen. Und alles natürlich nur, um damit Geld zu machen. Da ist zwar viel wahres dran, aber eben nicht 100%. Heute waren wir z.B. bei meinem treuesten Leser zu Gast: Mein Onkel Gerd hat Geburtstag gefeiert ( Herzlichen Glückwunsch dann auch hier noch mal! ).

War mal wieder schön mit dem Teil der Familie den Nachmittag/Abend zu verbringen. Aus aktuellem Anlass kamen wir dann auf das Thema “Baby pinkeln”. ( Der Lebensgefährte meiner Mutter war heute zum Babypinkeln eingeladen ). Also das Anstoßen des frisch gebackenen Vaters mit guten Freunden auf das Wohl des neu geborenen Kindes.

Und mein Cousin Norman kannte das überhaupt nicht. Eigentlich aus Scherz habe ich angekündigt die Domain babypinkeln.de zu registrieren. Zuhause angekommen musste ich aber leider feststellen, dass die Domain bereits vergeben ist. Macht aber nichts, ich habe keine Kosten und Mühen gescheut und extra für Norman eine (Info-)Seite zum Thema Baby pinkeln gestartet. AKtuell ist lediglich der Wikipedia Artikel zitiert, aber ich habe vor, das noch etwas besser zu gestalten. Naja, für Norman sollte es erst mal reichen.

Ich bin dann mal weg!

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05/02/2009 | Computer, Familie, Internet, Kultur | No Comments

gehechelt

Es ist ja ein offenes Geheimnis. Und da hier ja eh nur Freunde und Bekannte mitlesen, kann ich darüber ruhig bloggen. Heute war unsere 1. Geburtsvorbereitungsstunde. Im Volksmund auch Hechelstunde genannt. Dabei haben wir heute nicht ein Mal gehechelt. Komisch.

Aber es war doch recht nett. In einer kleinen Gruppe ( 6 oder 7 Paare ) saßen wir gemeinsam auf unseren Matten rum und haben nur etwas Gymnastik gemacht und danach ein paar Mal tief durchgeatmet. Kann natürlich auch sein, dass die Tante Hebamme uns Männer nur nicht schocken wollte und daher die erste Stunde recht gemütlich hat angehen lassen. Wir werden es in den nächsten Wochen sehen.

Nach der Gymnastik hat sie uns noch ein wenig über die Ernährung von Kleinkindern erzählt ein paar Hintergründe über Flaschenkost und Muttermilch gegeben. Alles in Allem interessant und kurzweilig. Nach diesem doch recht angenehmen Start werde ich dann wohl die nächsten Stunden auch wahrnehmen. Sowas erlebt man ja auch nicht zu oft ;)

Aber jetzt muss ich wohl erst mal googlen, wie man richtig hechelt ;)

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04/17/2009 | Familie, Gesundheit, Sport, Wissen | No Comments

das beste Zeitmanagement

Ich muss mal kurz lästern. Nee, wirklich. Hierbei geht es nicht um mein persönliches Zeitmanagement, sondern um das der alten Menschen. Rentner im Allgemeinen. Denn: die optimale Zeit für Einkäufe, Behördengänge und Bankbesuchen für Rentner ist nicht direkt morgens als erster, in der klassischen Mittagspausenzeit oder kurz vor Ladenschluss. Sondern genau dazwischen.

Ganz früh morgens sollten die Läden für Berufstätige zur Verfügung stehen, die noch schnell vor der Arbeit was erledigen wollen. Oder dem Chef morgens eine Stunde abgeschwatzt haben, um eben doch noch mal kurz zur Bank/Post o.ä. zu gehen.

In der Mittagspausenzeit ( 11:30-13:30 ) sollten die Rentner bitte Mittagsschlaf halten. Oder im Park die Enten füttern beobachten. Arbeitnehmer verzichten im Zweifel mal auf eine nahrhafte Mahlzeit, um die Einkäufe für die Familie zu erledigen oder eben in die Post zu huschen. So einen Brief abgeben oder ein Päckchen abholen kann ja nicht so lange dauern…

Kurz vor Ladenschluss kommen gerne die Berufspendler noch mal in den Laden, um die nötigen Haushaltseinkäufe zu erledigen. Nimmt man mich als Beispiel, so bleibt zwischen 19 und 20 Uhr nicht mehr so viel Zeit für die Einkäufe.

Montag erst war ich wieder ganz früh morgens bei einem wichtigen Banktermin in der Stadt. Dazu musste noch ein Einschreiben zur Post. Die Post macht um 09:00 auf, dass sollte eigentlich passen. Als ich dann aber bei der Post ankam, stand da schon eine Schlange vor der noch verschlossenen Türe. Alles Rentner. Klar, die haben morgens nichts wichtigers zu tun, aber 1 Stunde später eben auch nicht. Ich wollte eine Stunde später schon wieder arbeiten.

Ich gönne wirklich jedem Renter seine freie Zeit. Er darf wegen mir einkaufen und Behördengänge erledigen, wann er will. Aber bitte dabei auf die noch arbeitende Bevölkerung Rücksicht nehmen. Weil wir nämlich nicht so frei in unserer Zeitgestaltung sind.

Liebe hier mitlesenden Rentner: Haltet meine Meinung bitte im Hinterkopf. Und: Wenn ich mal so weit bin, erinnert mich bitte auch daran. Danke

PS: Und über den Samstag haben wir noch gar nicht gesprochen…

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04/02/2009 | Freizeit, Geld, arbeit | No Comments

viel Zeit in letzter Zeit

Sorry. Ich schreibe hier mal wieder viel zu wenig. Aber das hat ja einen guten Grund. Ich habe einfach keine Zeit. Ich hatte hier ja schon geschrieben, dass wir gerade dabei sind, eine Wohnung zu kaufen. Das nimmt jetzt richtige feste Züge an. Der Notartermin ist Anfang April. Die Wohnung ist echt der Traum. Da wird sich die Familie schon freuen, wenn es zur Einweihungsfeier auf die Dachterasse geht ;)

Dann hatte ich ja Geburtstag ( wie auch meine Frau ) und ich muss mich noch für die vielen Glückwünsche bedanken, die mich via SMS, eMail, XING, stayfriends oder MeinVZ erreicht haben. Danke! Direkt an meinem Geburtstag sind wir in die Schweiz gefahren zum 40. Geburtstag meine Schwiegertante ;)

Auf dem Weg in die Schweiz habe ich per eMail die Zusage der Bank bekommen und die Wohnung reservieren lassen. War ein tolles Geschenk, dass wir uns da selbst gemacht haben. Wird zwar in den nächsten Wochen/Monaten noch ganz schön viel Geld und Zeit kosten, ist aber wirklich was ganz tolles. Bilder folgen, wenn die Wohnung fertig eingerichtet ist. Achja: Es kann durchaus sein, dass ich mich mal bei einigen von Euch Lesern melde, um uns zu helfen ;)

Und die Schweiz war auch mal wieder super. Wir hatten einen kleinen Spycher für uns, direkt am Berg gelegen mit Blick auf den Sarner See. Super das! Und Schnee war da, meine Güte. Wir hatten auf jeden Fall Spass.

Das anschließende Wochenende war ich dann mal eben in München. Fussball schauen und Spass haben. Sorgte für etwas Ablenkung, wenngleich auch nur kurz.

Nebenbei arbeite ich ja an diversen Internetprojekten. Einige davon haben mich ganz schön viel Zeit gekostet, aber es zahlt sich schließlich aus. Mit etwas Glück habe ich demnächst wirklich was Großes am Start. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist. Da bin ich aber eben auch noch am Arbeiten. Da muss ich auch mal einen Tag komplett abschalten und Fünfe gerade sein lassen, um mich wieder zu erholen und Energie zu tanken.

Heute aber arbeite ich noch 1-2 Stunden an ein paar Webseiten, bevor Frau und ich dann was shoppen fahren. Am Abend treffen wir uns dann noch mit einem anderen Päarchen im CentrO zum Essen und evtl. auch zu nem Bierchen. Entspannen halt ;)

Ansonsten verläuft bei uns alles so, wie es soll.

03/14/2009 | Bochum, Familie, Freizeit, Geld, Gesundheit, Internet, zuhause | 3 Comments

unter der Brücke schlafen

Wir schauen uns zur Zeit nach einer neuen Bleibe um. Da wir es so gewohnt sind, wollen wir auch weiter in Bochum leben. Bochum ist halt einfach eine super Stadt. Kann ich nur empfehlen ( so lange man nicht bei Nokia arbeitet o.ä. ). Prinzipiell sind wir auch sehr flexibel. Bedeutet: Es muss nicht zwingend Bochum-Stiepel mit Blick auf den Stausee sein.

Allerdings auch nicht zwingend einer der sozial kritischeren Stadtteile. Man hat ja so seine Träume: Im Grünen aber Stadtnah, guter ÖPNV aber leise, 150qm aber bezahlbar… Ihr versteht…

Da wir ja so flexibel sind ( man lese oben ), steht für uns auch noch nicht 100% fest, ob wir kaufen oder mieten werden. Wobei wir einem Kauf extrem positiv gegenüberstehen. In den letzten Wochen haben wir diverse Immobilienportale besucht und Suchen aufgegeben. Ein kurzes Finanzierungsgespräch bei der Bank hat uns zumindest gezeigt, in welcher Liga wir denn so mitspielen. Wenn mir einer vor 10 Jahren erzählt hätte, dass ich mir eines Tages vorstellen könnte, solche Summen zu inverstieren, hätte ich mich noch mal schön im Bett umgedreht. ;)

Aber zurück zum Thema. Nach den ersten Besichtigungen stellt man recht schnell fest, dass man durchaus unterschiedliche Meinungen über den Wert einer Immobilien haben kann. Aktuell haben wir uns scheinbar in eine Wohnung verliebt. Ob die es aber dann wirklich werden soll, hängt noch an einigen Diskussionen mit Makler, Bank und co. Finanzierbar ist die Wohnung auf jeden Fall, aber man soll ja heutzutage ganz gut handeln können.

Jedenfalls werden wir wohl bis Mitte des Jahres aus dieser Wohnung ( in der ich gerade sitze ) ausziehen. War eh nur eine provisorische Sache. So kurzfristig, nur für eine kurze Zeit… also 8 Jahre mittlerweile. Bis dahin machen wir hier nur noch erhaltende Arbeiten und räumen schon mal einige Dinge direkt in Umzugskartons. Man will ja vorbereitet sein ;)

Sollte jemand noch ein paar Tausend Euro finden und nicht wissen, was er/sie damit machen soll, ich wüsste da durchaus einen Bedürftigen ;)

Wenn Ihr aber noch Immobilien >100qm in Bochum kennt ( die nicht bei den großen Portalen gelistet sind ), dann immer her damit. Danke!

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02/08/2009 | Bochum, Familie, Geld, zuhause | 1 Comment

leicht aus der Ruhe zu bringen

Erst mal ein frohes Neues werte Leserschaft!

Eigentlich wollte ich ja schon längst einen Rückblick bzw. Ausblick zu schreiben, aber man kommt ja zu nix ;)
Nun aber zum Kernthema dieses Beitrags. Eigentlich ( doofer Weichmacher ) bin ich ja nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Ich bin eher so ein “Ausdiskutiertyp”. Meine Mutter weiß das zu bestätigen…

Aber wenn es über einen gewissen Punkt hinausgeht, dann bekomme auch ich zu viel. So z.b. in der Nacht vom 31.12.2008 auf 01.01.2009. Wir waren kurz nach 0:00 Uhr auf der Strasse, etwas Raketen in den Himmel schicken und mit Böllern die bösen Geister vertreiben. Ja, auch wir hatten bereits etwas Alkohol konsumiert. Aber: Wir waren durchaus noch Herr der Lage und hatten den Respekt vor den Feuerwerkskörper nicht verloren.

Andere auf der Strasse aber sehrwohl. So sah ich in unserer unmittelbaren Umgebung mehrere Raketen, die von Häuserwänden abprallten oder in den Bäumen hängen blieben. Wir ließen ja unsere Rakten von der Strassenmitte aus steigen. Freie Flugbahn und ordentlich Abstand zu anderen.

Eine schwer alkoholisierte Frau aus der Nachbarschaft war aber der Meinung, die Raketen doch lieber gleich an der Hauswand abzufeuern. Unseren Hinweis, doch besser weiter in die Strassenmitte zu gehen ignorierte sie nicht nur, sie warf auch glatt noch angezündete Böller auf uns. Als sie dann noch verzweifelt versuchte eine Rakete aus einer kleinen Bierflasche abzuschießen, die dann bei dem Versuch noch umgikippte, waren wir mehr als irritiert.

Zum Glück war die Rakete eine Fehlzündung und konnte mit ein paar Bundeswehrstiefeltritten zerstört werden. Während wir uns nur aufregten und sogar noch extra um die Strassenecke gingen, muss sich die Frau noch weiter in Rage gebracht haben. Jedenfalls stand sie dann irgendwann vor mir und beschimpfte mich mit Worten, die ich hier nicht wiedergeben will. Recht häufig viel das Wort “Muststuck”. Interpretationen sind frei.

Wie es meine Art ist, habe ich die Frau höflich aber bestimmt gebeten sich zurückzuziehen und uns in Ruhe zu lassen. Ihrem Begleiter haben wir ebenfalls gebeten, die Dame doch zurückzuhalten. Einige Böller später stand sie aber wieder vor mir. Wild gestikulierend mit erhobenen Zeigefingern und wiederholten “Muststuck” Ausrufen. Ich habe ihr wiederholt klar gemacht, dass sie betrunken ist und jetzt besser gehen sollte. Und Abstand sollte sie auch halten. Sie aber meinte, mir Schläge androhen zu müssen.

Immer wieder habe ich versucht, ihr davon abzuraten. Aber plötzlich hatte ich dann doch eine Art Schlag abzuwehren. Hey, und ich war immer noch in Ruhe. Also quasi.

Ein kurzer Griff an den Kragen, die Dame schwunghaft ein paar Meter zurück gedrängt und etwas lauter argumentiert. Meine Frau war ebenso irritiert wie die Ruhestörerin selbst. Ihrem Begleiter haben wir nun ultimativ klar gemacht, sie wegzubringen, ansonsten müssten wir die freundlichen Helfer dazu bemühen. Er schien dann doch den Ernst der Lage zu erkennen und die Frau war nicht mehr gesehen.

Unsere Stimmung für ein frohes Neues! war aber kurzfristig ziemlich gebremst.

Die Frau selbst kenne ich nur vom Sehen und gelegentlichen alkoholischen Ruhestörungen vor unserem Haus. Sie kann sich einfach nicht benehmen. ( was ich hier nicht noch alles fast geschrieben hätte… )

Ich bin wirklich nicht leicht aus der Ruhe zu bringen, aber diese Frau hat es geschafft. Und das auch noch an einem solch freudigen Moment. Aber: Selbst in diesem Moment waren wir kontrolliert. Ich möchte nicht wissen, wie andere, etwas aggressivere junge Männer reagiert hätten.

Trotz dieses unangenehmen Start, war die eigentliche Feier schön und die Störung schnell überwunden.

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01/01/2009 | Bochum, Erziehung, Kommunikation | No Comments

Musik für jeden Geschmack: Adoro

Aktuell habe ich mal wieder eine Lieblingsmusik. Ich gebe ja zu, dass mich die klassischen Medien mit ihrer Werbung dazu animiert haben. Aber dafür ist Werbung ja da. Heute: Adoro.

Gesehen habe ich ein Musikvideo auf Sat.1, in irgendeinem Werbeblock. Meine Frau und ich waren sofort gefangen. Also itunes an, Album gekauft. Ich liebe das Internet!

Vor Jahren sind wir ja auch die Casting-Knaben von Il Divo reingefallen. Trifft eben ziemlich gut unseren Geschmack. Mir ist durchaus bewusst, dass sich die Musik von Adoro nicht unbedingt mit dem Rest meines Musikgeschmacks deckt, aber was solls. Ich höre ja auch nicht immer die Party-/Karnevalsmusik, aber rund um Karneval schon recht oft.

Für die, die klassische Musik, Opernsänger und deutsche “Schmusepopsongs” mag, der sollte mal einen Blick riskieren. Meine Empfehlung für die kalten Wintertage.

12/03/2008 | Kultur, musik | No Comments